Wie können wir einen Erfahrungsraum gestalten, in dem Wissenschaft im Rahmen der Konferenz re:publica durch gemeinsames Experimentieren, Hacken und Prototyping erlebbar wird?
Science Hack Day
Format: Innovationssprint
Kunde: re:publica
Service: Konzeptentwicklung, Moderation, Umsetzung
Ich habe das Science-Hack-Day-Format für die re:publica-Konferenz adaptiert und den Science Hack Day konzipiert, moderiert und umgesetzt, um die Konferenz um ein interaktiveres, kollaborativeres und ergebnisorientiertes Format zu erweitern.
Der Science Hack Day ist ein Experimentier- und Innovationssprint, der Wissenschaft und Technologie zusammenbringt. Er richtet sich an Entwicklerinnen, Designerinnen, Wissenschaftlerinnen und Hackerinnen, die innerhalb von weniger als 48 Stunden Probleme lösen, Ideen testen und Prototypen entwickeln.
Der re:publica Science Hack Day fand im Vorfeld der Konferenz statt und begann mit einer Einführung sowie inspirierenden Lightning Talks zu verfügbaren Ressourcen (Daten, Quellen, bereitgestellte Materialien). Im Anschluss stellten die Teilnehmenden ihre Ideen vor, um Teams rund um eine Idee oder ein Problem zu bilden, an dem sie anschließend gemeinsam arbeiteten.
In den darauffolgenden 24 Stunden arbeiteten die Sprint-Teilnehmenden an ihren Projekten und wurden dabei von rund zehn Expert*innen mit unterschiedlichen Hintergründen (u. a. Biologie, Programmierung, Hardware-Hacking, Mathematik) unterstützt. Eine Auswahl der zehn finalen Hack-Day-Projekte – von einem Handschuh mit integrierter Tastatur zur Unterstützung gehörloser und stummer Menschen bei der Kommunikation bis hin zu einer Drohne, die sich während des Flugs durch elektromagnetische Induktion selbst aufladen kann – wurde während der re:publica-Konferenz einem größeren Publikum präsentiert.
Fotos: Gregor Fischer
Weitere Projekte: